Marxistische Ökonom:innen neu lesen: Was marxistische Ökonomie ausmacht – und warum sie heute wieder wichtig wird

27. März 2026 - 29. März 2026
18:00 -16:30 Uhr

Ein Wochenendseminar mit Michael R. Krätke

Marxistische Ökonom:innen neu lesen: Was macht marxistische Ökonomie aus – und warum wird sie heute wieder wichtig? In Zeiten von Inflation, Klimakrise, Umbrüchen der Arbeitswelt und geopolitischen Konflikten lohnt der Blick auf eine Denktradition, die Kapitalismus als historisches und veränderbares System analysiert. Unser Wochenendseminar mit Michael R. Krätke lädt dazu ein, Klassiker der marxistischen politischen Ökonomie neu zu entdecken, ihre historischen Kontroversen zu verstehen und ihre Analysen für die Gegenwart nutzbar zu machen.

Zum Auftakt am Freitagabend (18–20 Uhr) fragen wir: Was sind „große“ Ökonom:innen in der marxistischen Tradition – und weshalb sollten wir sie heute lesen?

Am Samstag (10:00 - 17:30) vertiefen wir mit Karl Kautsky und Eduard Bernstein die frühen Richtungsstreits, gehen mit Rudolf Hilferding den Strukturveränderungen des Kapitalismus in und nach der ersten großen Depression nach, diskutieren Otto Bauer zu Krisen und Transformationen und widmen uns Rosa Luxemburgs Kunst der Marx-Kritik.

Am Sonntag (10:00 - 16:30)  rücken zu Unrecht vergessene Stimmen wie Natalie Moszkowska in den Mittelpunkt, bevor wir mit den Kontrahenten Fritz Sternberg und Henryk Grossmann unterschiedliche Krisentheorien vergleichen. Zum Abschluss: Ernest Mandel und der Versuch, den Spätkapitalismus auf den Begriff zu bringen. Vorträge mit Diskussion, Zeit für Fragen und gemeinsame Orientierung in der Debatte.


Prof. Dr. Michael R. Krätke, ist Professor em. für Politische Ökonomie an der Universität Lancaster/UK und Direktor des Institute for Advanced Studies, Mitherausgeber verschiedener Zeitschriften (u.a. SPW) und Buchreihen (Historical Materialism), Arbeitsschwerpunkte: Politische Ökonomie, Marxismus, Antikapitalismus.

Teilnahmebeitrag: 10 Euro (wird vor Ort eingesammelt)

Eine Anmeldung ist erforderlich

Veranstaltungsankündigung auf der Seite der Rosa Luxemburg Stiftung

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Fabrique im Gängeviertel - Seminarraum 4. OG
("Fabrique" erreichbar via Speckstraße)
Valentinskamp 34a
20355 Hamburg

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