12. August 2026 Neuigkeiten, Startseite

17 Jahre Gängeviertel – Trick 17: Besetzten. Sanieren. Selbstverwalten!

Das Geburtstags-Festival vom 20. bis 23. August


„Keine Angst. Keine Angst. Keine Angst.“ – Den wehrhaften Ohrwurm von Danger Dan haben wir gerade ständig auf den Lippen. Als Soundtrack für den Widerstand in politisch und klimatisch erschreckenden Zeiten. Als Mutmacher. Und weil jeder an Geburtstagen gerne singt, na klar!

 

Wir feiern 17 Jahre Gängeviertel! Das Geburtstags-Festival vom 20. bis 23. August bietet neben Konzerten, Ausstellungen und Clubnächten auch starke inhaltliche Beiträge – Workshops, Lesungen und Diskussionen – von Aktivist*innen für Aktivist*innen:

 

  • Bei „How to Widerstand in autoritären Zeiten“ diskutieren wir mit Menschen aus Thüringen darüber, wie wir unsere Strukturen absichern und warum Schockstarre keine Option ist.

  • Hormone, das Nervensystem und mentale Gesundheit sind das Thema eines Workshops. Selfcare geht uns alle an!

  • Wir erkunden in „Intercultural Awareness“ Diversität in uns und um uns herum.

  • Was solidarisches Preppen bedeutet, erfahren wir in einer wachsenden Installation – immersiv und draußen.

  • Wir empowern uns beim Twerkshop zu Bo-Bo-Booty Beats.

  • Wir suchen die Gemeinschaft bei einer Lesung zu „Surrealistischer Revolution“.

  • Wir blicken auf den Budapest-Komplex durch die Linse eines Hamburger Fotografen.

  • Wir diskutieren über nachbarschaftliche Stadtplanung und DIY-Erweiterungsprojekte in Hamburg.

Das gesamte Programm findest du in Kürze unter: https://17jahre.gaengeviertel.de/

 

Dich erwarten vier Tage Kunst, Diskurs, Festival, Konzerte, Club, Ausstellungen, Workshops, Lesungen, Theater. Spontanes und Unerwartetes. Mit Outdoor Floors und Indoor Raves.

 

Ohhhh, klingt das gut!

Da willst du doch glatt mitmachen. Komm doch!

Joyn the Gang und sei schon in der Aufbauwoche dabei!

 

Als Kompliz*in unterstützt du das Gängeviertel als Aufbauhelfer*in, Stage Hand, Techi, an der Bar, in der Küfa, am Einlass, in der Produktion und vielen anderen Positionen – je nach Skills und Laune. Du lernst das Kollektiv kennen und ermöglichst mit deinem Engagement dieses unkommerzielle Festival. Dafür hast du freien Eintritt zu allen Flächen. Einfach das Formular ausfüllen und wir melden uns schnell bei dir.

 

Was uns – wie allen Kulturstifter*innen – gerade richtig derbe hilft? Planungssicherheit! Deshalb hat das Gängeviertel neuerdings für einige Veranstaltungen einen Vorverkauf. Auch für den Gängeviertel Geburtstag, das Festival vom 20. bis 23. August.

 

Wenn du uns finanziell unterstützen möchtest, kauf im Vorfeld ein Ticket. Pay what you can! Wenn du die Kohle hast, kauf gerne ein Soli-Ticket und sichere somit auch in Zukunft ein vielfältiges Programm im Gängeviertel!

 

Es gibt aber auch weiterhin eine Abendkasse. Auch da gilt: Zahle, was es dir wert ist! Der Eintritt zu den Außenflächen ist kostenfrei, aber wir freuen uns, wenn du am Einlass trotzdem Geld in unsere Vereinskasse spülst.

 

Wir wollen ja noch 18 werden! :)

 

Weitere Highlights des Festival-Programms:

 

  • Die Fotofabrique wird zum offenen Raum für Austausch und Speisen in Gemeinschaft. Synonym in A – ein alkoholfreier Space mit Lesungen.

  • Du kannst im Weltchen neben der Fabrique unter Bäumen und Planeten zu Live-DJs tanzen.

  • Im Glubscherhof seziert die Schaar der Schäbigen Timmy Hope, den gestrandeten Twink.

  • Wir bauen dort ebenso einen Human Synthesizer aus einer Gruppe als gemeinsame Soundmaschine, in der Atem, Stimme, Rhythmus und Resonanz miteinander verschmelzen.

  • Alle Ateliers der Butze (Schier’s Passage) sind geöffnet um Kunst, Material und Räume zu erkunden – ein ätzender Tropfen auf den heißen Stein des Kapitalismus.

  • Am Sonntag starten Faltenrock-Ü60-Party sowie Familien-Disco vor der Fabrique und Kids Space im Glubscherhof mit Miniaturtheater, Märchenerzählerin und Bügelperlen.

  • Das Tattoo Studio, das neben der plötzlich abgerissenen Holstenstraße 197 liegt, sticht in der Farbfabrique Tattoos zugunsten der Bewohnenden.

  • Die Ausstellung „EPIC FAIL“ in der Galerie Speckstraße untersucht Überforderung, Kontrollverlust und Scheitern als Momente zeitgenössischen Lebensgefühls.

  • Die Jupibar eröffnet am Donnerstag mit einem lauschigen Konzertabend mit vier Bands zwischen Space Rock und Neo Jazz.

  • Am Freitag lädt die Reihe Step Into Bass zur schwitzigen Clubnacht, am Samstag sind Hardcore-Konzerte.

  • Im Bewegungsraum (Fabrique) findet ein Workshop zu Techno Folklore statt – danach: Tanz Karaoke.

  • Im MOM art space kommen für „Heime, Häuser, Brutstätten“ Künstler*innen und Denker*innen zusammen, um sich mit Alltagsvorstellungen von Schutzraum auseinanderzusetzen.

  • Saal und Keller der Fabrique werden von zahlreichen DJs beschallt.

  • Im kleinen Laden CUTE an der Caffamacherreihe finden Tiny Talks ‚Meet the artist‘ statt – und nebenan im Café Nasch Performances zu Feminismus.

  • Der Keramikklub in der Speckstraße lädt zu begleitetem Töpfern von Aschenbechern und Schnapsgläsern.

  • Die Galerie Raum linksrechts lotet in „MASKED ENCOUNTERS“ persönliche Begegnungen aus – als schwingendes Pendel zwischen Selbstschutz und offenem Visier.

  • Und auf der Brachen-Außenbühne passieren Dinge, von denen wir selbst noch gar nicht so viel wissen.

 

Alle Orte, Infos, Zeiten dann bald unter https://17jahre.gaengeviertel.de

 

 



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