"Ich frage mich: Wie sollen wir mit Männern eigentlich noch zusammenleben? Ich weiß es leider nicht." schreibt Carolina Schwarz angesichts der Nachrichtenlage im Februar 2026 resigniert in der taz.
Die Eppstein-Files, der Fall Gisèle Pelicot, die aktuellen Dunkelfeldstudie zu Gewalterfahrungen, Christian Ulmen - die Dringlichkeit ist kaum noch zu übersehen: es MUSS sich etwas ändern im männlichen geschlechtsspezifischen Verhalten. Aber was genau? Und wie? Viele Männer fühlen sich mit den gesellschaftlichen Prozessen, in denen männliches Verhalten grundsätzlich kritisch hinterfragt und neu gedacht wird, überfordert. Nicht zuletzt deshalb, weil in Partnerschaft, Sexualität und Beruf in häufig immer noch die alten, starren Erwartungen an das klassische Männerbild zu erfüllen sind.
In unserer systemisch-therapeutisch begleiteten Gruppe schaffen wir einen sichereren Raum für die Auseinandersetzung mit dieser Überforderung und den damit verbundenen Themen Selbstwahrnehmung, Umgang mit eigenen Emotionen und Sexualität. Und hoffen damit, der Frage nach dem Was und Wie gemeinsam ein Stück weit näher zu kommen.
Denn es muss sich etwas ändern. Dringend.
An unserem Info-Abend stellen wir das Konzept der therapeutisch begleiteten Gruppe vor, beantworten Fragen und hoffen, einen ersten Austausch zum Thema führen zu können.
FABRIQUE IM GÄNGEVIERTEL
SEMINARRAUM (4. STOCK),
VALENTINSKAMP 34A
Anmeldung und Rückfragen unter: gewaltfreie-maennlichkeit(at)posteo.de