WOW 10 Jahre MOM
Eine Ausstellung zwischen Kunst und Clubkultur
im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums der Fabrique im Gängeviertel
Thomas Baldischwyler, Florian Huber, Baldur Burwitz,
Dagmar Rauwald und Christine Ebeling
Eröffnung am Freitag den 13.03.2026 um 19 Uhr
Konzertperformance - deutsche post punk - um 21 Uhr
Nikita Kotliar, Lion Frenster, Alexander Michalsky
Podium zur Zukunft der Clubkollektive
Samstag 14.03. um 14 Uhr
Der MOM art space befindet sich bekanntlich in direkter Nachbarschaft zum Saal, dem Veranstaltungsraum in der Fabrique, der bei der Eröffnung noch einen anderen Namen trug: WOW
Durch diese Benennung ist das anfängliche Team der Kurator*innen überhaupt erst auf den Namen MOM gekommen. Lange wurde überlegt, viele Namen wurden gesammelt und abgewogen, neben o.T. oder Fabrechts und vielen weiteren Ideen, wurde der gespiegelte Name zum Programm: MOM
MOM art space, Englisch, weil wir von Anfang an geplant haben internationale Künstler*innen und Kurator*innen einzuladen und uns möglichst weltweit zu vernetzen.
Vieles davon ist uns gelungen, es sind über die letzten Jahre über 250 Ausstellungen gezeigt worden, es gibt kontinuierliche Formate wie das „Comic Festival“, „Here We Are“ junge Kunst in Hamburg und „Sexed Power“ Kunst im Kontext sexualisierter Gewalt. Kooperationen mit diversen internationalen Kunstorten wie zum Beispiel dem FILTER in Detroit, DOXA in Budapest oder C.A.P. in Kobe sind entstanden und immer wieder versuchen wir mit dem Format MOM Experiments neue Wege der Vermittlung und Präsentation zu erforschen.
Eine sehr befruchtende Besonderheit ist immer wieder die Nachbarschaft, also dem Saal, mit der Musik und den Partys. Hier vermischen sich Besucher*innen immer wieder, Kunstpublikum bleibt und geht zum Konzert oder zum Tanzen nach der Eröffnung oder Party-Publikum kommt Kunst Gucken und bleibt, Gespräche entstehen und oftmals auch ein Perspektivwechsel, in jedem Fall eigentlich immer eine wirkliche Bereicherung.
Doch nicht nur das Publikum, auch die ausstellenden Künstler*innen beschäftigen sich mit dieser Grenzwanderung zwischen Club und Kunst. So hat Florian Huber seine gesammelten Partyreste in Harz gegossen, Christine Ebeling installiert ein instagramabeles Diskokugel Massaker, Dagmar Rauwald spiegelt die Gesellschaft beider Kulturbereiche, Baldur Burwitz tanzt trotz Abwesenheit mit und Thomas Baldischwyler bringt eine eigentlich zum Schweigen gebrachte subkulturelle Vergangenheit zum Klingen….
Da darf natürlich eine Live Darbietung zur Eröffnung nicht fehlen: Die deutsche post punk
Öffnungszeiten
14.03. und 15.03. von 13 bis 20 Uhr
19.03. bis 22.03. von 16 bis 19 Uhr
Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, der Liebeltstiftung und des Bezirksamts Hamburg Mitte