"AUFBRUCH IN AFRIKA" Große Abschlussparty des Festivals

10. November 2018
Fabrique, Valentinskamp 34a, Zugang über Speckstrasse

Große Abschlussparty des Festivals in der Fabrique. Angesagte DJ's werden mit aktuellen Sounds sowie Klassikern der afrikanischen Musik den November heiß machen.

Ab 22 Uhr

 

 

AUFBRUCH IN AFRIKA:

Protestbewegungen in den Kunst- und Kulturszenen afrikanischer Metropolen und die Zukunft Afrikas.

Der Verein AUGEN BLICKE AFRIKA e.V. wird in Kooperation mit einer Vielzahl Hamburger Vereine sowie dem Verein Culturban in Dakar und zahlreichen engagierten afrikanischen Künstlern für den Herbst 2018 Kulturschaffende aus einigen urbanen Kunst- und Kulturszenen Afrikas einladen. In einem Cocktail von Filmvorführungen, Performances, Konzer- ten, Workshops und Diskussionsveranstaltungen werden afrikanische Künstler ihre Werke vorstellen und Begegnungen zwischen Deutschen und Afrikanern ermöglichen.

Das Festival soll ein Mittel sein zur Förderung eines neuen realistischeren Blicks auf den afrikanischen Kontinent und zum interkulturellen Verständ- nis beitragen. Es geht darum, Identitäten, Erfahrungen und Kulturen in einer globalisierten Welt zu vermitteln und auch hierzulande zu zeigen, dass Afrikaner keineswegs passiv ihre Situation hinnehmen oder ihr Land verlassen wollen. Vielmehr setzen sie sich politisch und künstlerisch aktiv für Veränderungen in ihren Ländern ein und rufen ihre Landsleute auf, ebenfalls aktiv zu werden.

Geplant ist wie in den letzten sechs Jahren ein 10-tägiges afrikanisches Filmfestival. Auf einem Panel wird der Wissenschaftler Felwine Sarr die Thesen seines Buches „Afrotopia“: „Afrika - ein Kontinent der Zukunft?“ vorstellen und anschließend mit afrikanischen Künstlern und Aktivisten über Ursachen von Flucht und Migration, Bürgerbewegungen in Afrika und Zukunftsperspektiven Afrikas diskutieren.

Im Gängeviertel werden zwei Wandbilder des bekannten senegalesischen Graffiti-Künstlers Docta mit Hamburger Jugendlichen entstehen. An vier Tagen laden dort lokale afrikanischer Künstler, afrikanische Küche, Kinderprogramm und nächtliche Partys zur Begegnung ein. In der Kamp- nagelfabrik treten zwei der angesagtesten senegalesischen Rapper auf, die Gruppe Keur Gui und der Rapper Matador, die sich auch als politische Aktivisten in der senegalesischen „Y'en à marre“ Bewegung hervorgetan haben, unterstützt von Rappern und Breakdancern der HipHop Akademie in Hamburg-Billstedt. 

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