"Die fiktionale Stadt" - Vorträge, Fotoausstellung, Musik
Mit einer Fotoausstellung, zwei Lichtbildvorträgen und einer Musikvorführung nähern wir uns der Stadt als einem Phänomen in eigentümlicher Auflösung. Was bedeutet Stadt heute, was macht sie aus und was sind bloße Wunschträume?
In einem 3-tägigen Programm soll also jetzige Stadt demonstriert werden: in einer Fotoausstellung ab Sonntag, den 21. Feb. („Bilder von Paris“ von Michael Ott / Künstler) und einem kurzen Projekt-Bericht am selben Abend zur Stadt Kiew als einer Projektionsfläche für kapitalistische Visionen (von Ania Corcilius / Urbanistin).
Am Montag, den 22. Feb. verdeutlicht ein bebilderter Vortrag (von Paul Steffen / Politologe) in etwa 60 Min. Prozesse um blindes Wachstum, Sicherheitsfiktionen und neoliberalen Ausverkauf. Vor diesem Hintergrund werden Begriffe wie Gemeinwesen und Stadtplanung als Phrasen einer technokratisch-weltfremden Sichtweise auf individuelle Gestaltungsspielräume kritisiert.
Abschließend findet eine Vorführung eines 22-minütigen Musikstücks zur Stadt Dubai statt, mit dem Titel „leeres Viertel“ (von Markus Hechtle / Komponist). Zu allen Vorführungen sind Fragen, Gespräche und Diskussionen – auch mit den anwesenden Künstlern und Verfassern erwünscht.
21.02 + 22.02 + 23.02
Startzeit: jeweils 19:30
Endzeit: jeweils 23:00
Ort: Loge, Galerie am Valentinskamp 34, Hamburg
Bild: Michael Ott